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X Collection 



INDEX 



Page:_ 



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Barcode Number 

LIBRARY OF CONGRESS 

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LIBRARY OF CONGRESS 

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LIBRARY OF CONGRESS 
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LIBRARY OF CONGRESS 

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Total of 
Volumes 




Call Number 






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SPOTLIGHT ON 
GERMANY /^ 



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by Paul Richards 



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NEW CENTURY PUBLISHERS 
1948 






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The federal Republic 



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Lover) 



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SUPPLIERS OF PHOTOGRAPHS 

Cover picture 

Georg Stiivermann, Munich 

Photographs of the coloured section 

Charles Wilp, Diisseldorf ■ Hans Huber, Garmisch-Partenkirchen 
Stefan Moses, Munich ■ Dieter Schwille, Stuttgart 
Erika Drave, Munich 

Photographs in the text 

Guido Mangold, Munich (7) • Max Kraft, Munich (8) 

Dieter Schwille, Stuttgart (10, 11) • dpa (14, 38, 43) 

J. H. Darchinger, Bonn (15)- Werner Muller, Stuttgart (1 8, 35, 36, 41 , 44, 45 

Karl-Heinz Walloch, Cologne (22, 24) • Thomas Hopker, Munich (26,' 28' 

Stefan Moses, Munich (29) ■ Sven Simon, Munich (54, 55) 



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J 



Published by the Press and Information Office of the Federal Government 

Graphic designs: Johann Willsberger 

Cliches: Georg Gehringer, Kaiserslautern 

Overall production: Wiesbadener Graphische Betriebe GmbH, 
Wiesbaden 

Public document, 

Printed in Germany, 1970, at the instance of the Federal Government 



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Preis 25 Pfg. 



X-DD259 



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MITTEILUNG 

uber die Berliner Konf erenz 
der Drei Machte 



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Cdvtr) 




Die Liste der Delegation fur das Vereinigte 
Konigreich: 

Die Premierminister Mr. Winston S. Churchill, C. R. 
Attlee. Die AuBenminister Anthony Eden, Ernest Bevin. 
Lord Leathers, Minister fur das Kriegstransportwesen. 
Sir Alexander Cadogan, standiger Unterstaatssekretar 
fur auswartige Angelegenheiten. Sir Archibald Clark 
Kerr, Botschafter Sr. Majestat in Moskau. Sir Walter 
Monckton, Leiter der Delegation des Vereinigten Konig- 
leichs bei der Moskauer Reparationskommission. Sir 
William Strang, politischer Berater beim Oberbefehls- 
haber der britischen Zone in Deutschland. Sir Edward 
Bridges, Sekretar des Kabinetts. Feldmarschall Sir Alan 
Brooke, Chef des Empire-Generalstabes: Sir Charles Por- 
tal, Marschall der Royal Aireforce, Chef des Luftwaffen- 
generalstabes. Sir Andrew Cunningham, GroBadmiral, 
Erster Seelord. General Sir Hastings Ismay, Stabschef 
beim Verteidigungsminister. Feldmarschall Sir Harold 
Alexander, alliierter Oberbefehlshaber auf dem Mittel- 
meer-Kriegsschauplatz. Feldmarschall Sir Henry Maitland 
Wilson, Chef der britischen gemeinsimen Stabsmission 
in Washington, und andere Berater. 



J. Stalin 



Unterzelchnet: 
Harry Truman 



- 



C. R. Attlee 



Druck und Verlag: Landesdruckerei Dresdsn 
30 000. 9. 45 - OS 




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X-DD259 




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Wo stehen wir?" 

Von Dr. Adam Stegerwald 

Regierungsprdsideni von Wiirzburg 
Reichs- und Siaaisminister a. D. 



Published under Military Government 

Information Control License No. US-E-136 

6870th District Information Services Control Command, U.S.Army 

(Veroffentlidiung durch die Militarregierung genehmigt) 




Preis 40 Pfennig 

Frankisdie Qesellschaftsdruckerei, G. m. b. H., Wurzburg 



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VII. 
Im Ganzen. 

1. Es ist eine deutsche Partei zu bilden, die die Verbindungs- 
briicke schlagt zwischen der Arbeiterschaft und der Iandwirt- 
schaftlichen Bevolkerung sowie zwischen den Konfessionen. In 
dieser Partei haben Arbeiter und Bauern das Fundament zu 
bilden. Audi dem Handwerk und dem stadtischen Biirgertum 
ist in der Partei ein angemessener Pla§ einzuraumen. Als Prell- 
bockeundalsKlammern sind das intellektuelle Element und die 
Jugend stark heranzuziehen und in diese Briicke einzubauen. 

2. Urn politisch denkende Menschen in die Parlamente zu bekom- 
men, ist eine zweckmafiige Gestaltung und Form des demo- 
kratischen Wahlrechtes erforderlich und der Einzelwahlkreis 
anstelle des friiheren Listenwahlsystems. 

3. Der konfessionelle Streit mufi in Deutschland zuriickgedrangt 
werden. Der Seelsorgeklerus hat aus dem Parteienstreit aus- 
zuscheiden. Die ethisch-kulturellen Grundelemente miissen in 
einer deutschen Partei erhalten bleiben. Die Kirchen sollen sich 
als sittlich-moralische Machte betatigen. 

4. Fiir die Trennung von Staat und Kirche ist Deutschland noch 
nicht reif. Die Auflockerung des beiderseitigen Verhaltnisses 
ist das Gegebene. 

5. Wenn die politische Briicke zwischen Arbeitern und Bauern 
und zwischen den Konfessionen geschlagen wird, wenn die 
Kirchen aus dem politischen Parteienstreit herausgehalten wer- 
den, wenn es konfessionelle Parteien nicht mehr gibt, wenn 
das Verhaltnis zwischen Staat und Kirche gelockert wird und 
der Staat in Vertragen mit der Kirche ein beiderseits wohl- 
wollendes Neben- undMiteinander vereinbart, wenn dieTole- 
ranz des nichtchristlichen Teils der deutschen Bevolkerung, 
ahnlich wie in den Vereinigten Staaten Nordamerikas durch- 
gefuhrt wird, dann wird eine grofie Entspannung im inner- 
politischen Leben erzielt, die in den nachsten Jahrzehnten 
dringend erforderlich ist. 

Personlich sehe ich in der geistigen und politischen Neugestaltung 
des deutschen Lebens die Hauptaufgabe meines Lebensabends. 

Wurzburg, den 21. August 1945. 



Dr. Adam Stegerwald. 



32 




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X-DD259 

Kulturreferat ,4 

derLiberal-Demokratischen Partei Deutschlands 
Ortsgruppe Leipzig 

gehaken zu der Eroffnungskundgebung am 16. 9. 1945 



Dr. phil. Hans Zeifiig 

Oberstudiendirektor 



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Ein Beiirag z"r Reform des Scbul- und Enjebungswesem 
im Cehte der demokratiscben Wiltanscbauimg ' 
und Staatsaufjassuhg 



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PAUL LIST VERLAG LEIPZIG 



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WORTE DES OBERBURGERMEISTERS 
DER STADT FRANKFURT AM MAIN 

Dr. Kurt Blaum 

AM RUNDFUNK WEIHNACHTEN 1945 







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Offentliche Anklage 
dps Haiiptaussdmsses „Opfer des Faschismns" 
in der Staatsoper Berlin am 16. Dezember 1945 







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Preis 0,50 RM 



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der Stadt Berlin 



vom 2. Juli 1945 




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Co\)e() 



— 16 — 



Verordnung 



iiber die voriibergehende Befreiung von der Zinszahlung fur Hypotheken, 
Grundschulden unci Abgeltungsdarlehn auf Berliner Grundstiicken 

Auf Grund des dem Magistrat der Stadt Berlin durch den Obersten 
Chef der Sowjetischen Militarischen Administration, vertreten durch den 
Stadtkommandanten der Stadt Berlin, erteilten Auftrags auf Selbstverwal- 
tung der Stadt Berlin erlassen wir mit Zustimmung des Stadtkomman- 
danten folgende Verordnung: 

§ 1 

(1) Fur die Dauer der Erhebung der Gebaudeinstandsetzungsabgabe 
der Stadt Berlin vom 2. Juli 1945, d. h. fur die Zeit vom 1. August 1945 bis 
zum 31. Juli 1946 einschliefilich, sind fur Hypotheken, Grundschulden und 
Abgeltungsdarlehn, fur welche ein im Stadtbezirk Berlin belegenes und 
von der Gebaudeinstandsetzungsabgabe erfaBtes Grundstiick haftet, 
Zinsen und Tilgungsbetrage nicht zu entrichten. 

(2) Diese Befreiung erstreckt sich auch auf die Haftung des person- 
lichen Schuldners. 

§ 2 

Das Kapital, dessen Verzinsung und Tilgung nach § 1 voriibergehend 
wegfallt, wird in der Zeit vom 1. August 1945 bis zum 31. Juli 1946 nicht 
fallig. 

§ 3 

Der Magistrat der Stadt Berlin kann zur Durchfuhrung und Ergan- 
zung dieser Verordnung Rechts- und Verwaltungsvorschriften erlassen. 

§ 4 
Diese Verordnung tritt gleichzeitig mit der Verordnung iiber die 
Gebaudeinstandsetzungsabgabe der Stadt Berlin in Kraft. 

Berlin, den 2. Juli 1945 

Der Magistrat der Stadt Berlin 
gez. Dr. Werner 



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Magistralsdruckerei, Berlin N 4, Linienstr. 139—140 



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Stofjfammlung 



jur finfUhrung neu bcftelUer BUrgermetfter 
in Die far fie uwfentlldwn Reditsgebiete 



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S&tatbeitit »on ber 

lOartt. prQfungsanff alt far Adrperfdiaftcn 

September 1945 



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10* fiohlhnmmer Detlag • Stuttgart 



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VON 
GOTTFRIED HASENKAMPr 



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». AUFLAGE 



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aschendorffsc'he verlagsbuchhandlung 
*• munster (westf.) 1946 



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Vorlaufige Volksvertretung 
fur Wiirttemberg-Baden 



X-DD259 

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PROTOKOLL 

der 

Erdffriungskundgebung 

am 46. Januar 1946 
im Wiirtt. Staatstheater in Stuttgart 



Freis 1 Hark I 



VERLAG FRANZ MITTELBACH . STUTTGART 



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X-DD259 

ARTHUR BAUMGARTEN 



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DEMOKRATIE 

UND RECHTSSTAAT 

IN DER NEUZEIT 



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FRANZ MITTELBACH • STUTTGART 






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LOOe/ ) 




^^^ssaasRMa: 




1—10. Tau.end, September 1946. 
Druck: Wilhelm Hertfet, Stattgw 



Wir wollen uns, soweit es in der kurzen, un: 
Verffigung stehehden Zeit moglich ist, die Entv 
lung der Ideen der Demokratie und desRechtssti 
in der Neuzeit zu vergegenwartigen suchen, wei 
aus rein historischem Interesse, d. h. weil wir w 
mochten, was die Menschen im Lauf der Zeit 
die erwahnten Einrichtungen gedacht haben, als 
wir die Entwicklungslinie in die Zukunft verlan 
zu konnen hoffen, weil wir von der ge?-' 1 ".htli. 
Erfahrung Auskunft erwarten fiber di mg 

groBen Aufgabe einer Neugestaltung uu^£ ge 
schaftlichen Lebens. 

Lassen Sie mich, bevor wir uns auf den Weg 
chen, einen Augenblick bei Platos Dialog Protag 
verweilen, da die in ihm dargestellte Unterrec 
zwischen Sokrates und dem bedeutendsten grit 
schen Sophisten gewisse Seiten der Problematik 
Demokratie in besonders hellem Licht ersche 
laBt. Die Athener, meint Sokrates, sind sonder; 
Leute, wahrend sie bei den meisten Geschaften 
taglichen Lebens sich vom Rat der Sachverstand 
leiten lassen, unterwerfen sie sich in den grand- 
lichen, den Staat betreffenden Fragen der Entsc 
dung der Mehrheit der Volksgenossen. Wie einS. 




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GEDANKEN 

DBER DIE 

POLITIK 



AUS REDEN 

UND SCHRIFTEN 

DES 

NATIONALRATES 

DR. ALFRED MALETA 



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ARBEJTER- UND ANQESTELLTEN-VERLAQSQESELLSCHAFT MB.H. 

LINZ A D. 



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Von FRITZ KUSTER 



toli^js! 



1946 



X-DD259 




Verlag „Das Andere Deutschland" 

Hannover, Ferdinand- Wallbrecht-SlraBe 73 



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KAMPFGEMEINSCHAFT #\£ 
/*■ TOTAL E DeMOKRATIE 




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PROGRAMM 



S^ESCHAFTSSTELLE 

HAMBURG 1,SCHULSTRASSE2 

OSTASIENHAUS 



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£ouevr) 



dann — ja dann steht Deutschland tatsachlich vor einem neuen, hoffnungs- 
vollen Anfang, der unter international gunstigen Auspizien vonstatten 
gehen wiirde im Zeichen der 

Frieden, Freiheit und Wohlfahrt verheiBenden, auf Menschenrecht und 
Menschenwurde fuBenden, durch wirtschaftliche Logik und politische 
Vernunft gestiitzten 

Totalen Demokratie. 



Hamburg, den 15. November 1945. 



k\mpfgemeinschaft 
Atotale Demokratie 



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Gcbr. Suiter, Hamburg. 338/50OC. 4. 46, KUsse C 



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Preis 50 Pfennig 



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Was $olle*% 



Von 

Dr. Heinz LeviS 
Ntirnberg 



Der ReinerlOs dieser Brosdiiire flieflt der 

Betreuungsstelle der Opfer des Faschismus 

In Nftrnberg zu 



Verlag Jacob Mendelsohn Nurnberg 






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Coozr) 



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Alle Rechte vorbehalten. 

Copyright 1946 by Verlag Jacob Mendelsohn, Niirnberg. 

Gedruckt bei F. Willmy G. m. b. H., Niirnberg. 



J 



Published under authority of 6870 District Information Services 
Control Command license number US-E-134. 



I 



In der vom 

veranstalteten 

GE 

ZUM TAG E 

die am 10. Mai 
fand, hielt 

Di 

Amtsdirekto 

;ur 
bii 

die Gedenkre' 
wegen der Tif 
keit der Gesin 
dafi das Verk 
Wortlaut einei 



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Abschliej3ende Erkl&rung fUr die 

Vereiniglen Staaten von Amerika 

vor dem Inter nation alen GerichtshoJ 

N . 

von Telford Taylor 

Brigade • General (V. 5. A.) 
Peter (Shocoretii, Clark Denney und Theodore F. Fenttermadier 




fturnberg, August 194* 



VerkauJipreU 30 t/enn.g 






Cotf^r) 



Diese nach dem engllschen Orlginaltftrt gefertigte Uebersetzung 1st wort- 
und sinngetreu, erhebt aber nlcht an Anspruch auf wissenschaftllche 

Sprachgenauigkeit. 




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Herr Prasider 

In der Anklageschr: 
oder Organisationen als 
Klarheit bei der Festlegi 
Beweismatertals ist dies 
den formalen Aufbau di 

AlleBdings in einem 
Telle. So kompliziert wi 
und eine militarische M 
Ziele durch die Nationa 
Seine Erfolge im Inland 
zeuge erreicht. Die W> 
groflen Teil der Nations 
ohne die Wehrmacht hi 
es zum Ausdruck bracb 
sind die Parte! und die 
steht und fallt mit dem 

Anhang B \nk 

werkzeuge de si 

bezuglich der ■ — he 
auch die Mitglieoer de: 
waren. Bezuglich der V, 
Generale heraus, die m: 
der Operationen vornet 



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• 






Herausgegeben und gedruckt mit besonderer Genehmlgung 

der Nachrichtenkontrolle der amerikanischen Militarregierung. 

VEHLAG NtTRNBERGER PRESSE KG, DREXEL & CO., 

Niirnberg-Zirndorf (Lizenz Nr. 3). 



Der Generalstab w 

Dig Zusammensetz 
Seiten der Anklagebe 
worden, und dies beda 
gung vertritt den Sta 
Gruppe im Sinne der i 
technischen Einwand s 
aber ich will ihnen dii 

Einige Punkte, die 
entweder auf MiBverst. 
nition der Gruppe, wi< 
haben verschiedene Ze 
Offizieren von verhalt 
arbeiter den obersten I 
Verwechslung mit den 
bestehend aus Offiziere 
geschrift schlieBt, wie 
hat, diese Offiziere ni 
•lnen Anjtritf |M*a d 






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PETER VVIEDEN 




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DIE NATIONALE MASKE 






DER . 

HITLERIMPERIALISTEN 




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SWA-VERLAG / BERLIN 1946 










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PETER WIEDEN 



DIE NATIONALE MASKE 

DER 
HITLERIMPERIALISTEN 



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VEELAG DEE SOWJETISCHEN MILITAEVEEWALTUNQ 
IN DEUTSCHLAND 

BERLIN 1946 





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DEUTSCHLANDS 


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NEUE 
KULTUR Y 






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DEUTSCHLANDS 

NEUE 

KULTUR 



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AUFRUF UND ANSPRACHEN 

gehalten bei der 
Griindungs - Kundgebung des Kulturbundes 
zur demokratischen Erneuerung Deutschlands 
fur die Provinz Sadisen am 14. Oktober 1945 

in Halle (Saale) 



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AKADEMISCHER VEHLAG HALLE 
1946 




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Printed in Germany. Alle Rechte rorbehalten. 
Geumtherttellung: Broichek & Co., Hamburg 36. 



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Julius ZerfaB 

Vom I n tertan 

zum 

FREIEN 
Burger 



Hamburg 1946 



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Verlag fur Wirtschaft und 
Sozialpolitik 



DD259 

4. 



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AUF€R$TCHUNG 
IN MINORIT6N 



oon 
EUGEN JAKER 

1946 



Kolping =Vcrlag AOolf Kemmerich Koln 



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ADOLF VON GROLMAN 



KARLSRUHE 



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ODER 

VOM WESEN 

DER RUINE UND 

DEN KULTURELLEN 

MOGLICHKEITEN IHRER BEWOHNER 



v. 



19 4 6 
BADENIA VERLAG KARLSRUHE 



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Preis 50 Rpf . 

X-DD259 

VORDEM 4 

TRIBUNAL 

DES 

WELTGERICHTS 

fiuf daft Gcveditigkeit werde! 

Streiflichter zum Numberger Prozess 



Von 



Dr. Jakob Siocker, Diisseldorf 






1946 



Verlag „D a s Andere Deuischland" 

Hannover, Ferdinand-Wallbrechl-Sirafle 73 



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Office of The US Political Jjl 
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BERNHARD 






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SOLLEN 
WIR 


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TUN? 








1 AUFERSTEHUNG 
1 AUS SCHUTT 










UND ASCHE 




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BERNHARD KELLER MANN 



WAS 

SOLLEN 

WIR 

TUN? 

MIT DISKUSSIONSBEITRlGEN VON 

THEODOR PLIEVIER 

TH. LIESER 

ADAM SCHARRER 

BERNHARD BECHLER 

ROBERT HAVEMANN 



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AUFBAU-VERLAG GMBH BERLIN W8 

19 4 6 



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3. Auflage: 36. — 50. Tausend 
Alle Rechte, besonders die des Nachdrucks, der tjbersetzung, auch auszugsweise, TO 



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Vorwort 



WassolknwiriunrjetztlSojort! 
Diese Trage stebt beute vor jedm einzehen von uns. Si, 
beidende Lebensfrage vor dem ganzen deutscben Volke. 
Der Scbrijtsteller Bembard Xettemann bat es unternom, 
vcllen Ausfubrungen one Antwort z» geben. Vie .7agUcbe 
, e SpaltJn dafur zur Verfugung gestellt. Sane Vorsch age, « 
ZbJL zweifellos zutrefiend, sind in mancben £mwlbert«t 
£j n,cbt Obne em weitracbendes Echo gebbeben. Erganzunc 
erlolgten von Scbriftstetlem, 'Wissenschaftlem, juhrenden %a 
u „d der Wirtschaft Ml einer Antwort von Bembard Xeller 
kusiion ibren vorlaufigen AbscblufS. 

•Was macbt diese verscbiedenen Antworten auf die 7rage I 

Jorderung des 7 ages fur uns so ,vertvoll? M die VieJUlt 

Vieljalligkeit der Aujgabe entbullt, da? aber gerade dadur 

aememsam ais dringlicbste Torderung anseben und be,ahen, e 

am Vnd das ist der Ruf nach Land, nach Bauemland, ut 

umgeselzt: Bodenreform. Das ist der Ruf nacb Imitative a 

Jbtfruf zum Xampt gegen Apatbie und Verzweiflung, der Au, 

rnu der Wirtschajt, sondem auch des ideellen und poliUscY. 

Zu(<ill, dap nkbt tmr ein Scbriftsteller, sondem gerade ein % 

MoUeendigkeit der poliliscben und weltanscbaulicben llmi 

setzung ernes wirklichcn Xeubaus betont, dap er den Weuau 

gen Lebens an Dringlicbkeii neben die wichtigsten Torderung 

b.ms stelU und warnend darauf binweist, dap vielleicbt bier i 

keiten zu uberwinden sind. Auch die geringste 7at zur Sicben 

>o primilioen Existenz ist ein Scbritt vorwdrts, aber bereit: 

Vege, urn dessen Richlung es bier geht. Demi diese Ricbtung 

durcb die 7orderung der Slundc, bedingt durcb die materiel 

Knmdglichkeiten unserer Qegenwart, wie sie bestimmt sein Hi 

deutscben Xataslropbe und das jemere Ziel der IViedereu 

lichen demokralischen Deutscblands in die Qemeinscbajt 

Utitrag zur Xlarung dicser Ricbtung soil das vorliegende :"H 




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' WETTBEWERB 

IMRAHMEN DER AUSSTELLUNG- 

„BERLIN PLANT" 



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foucr) 



Die ein gereichten Arbeiten sind nur durch eine Kennzahl zu bezeichnen. 
Die Kennzahl besteht aus 6 Ziffem und ist — 1 cm hoch, 4 cm lang — auf jedem 
Blatt und Schriftstiick in der rechlen oberen Ecke anzubringen. Die Anscfirift 
des Urhebers der Arbeit ist in einvm veischlossenen undurchsichtigen I] m selling 
mit derselben Kennzahl zusammen mit der Arbeit abzuliefern. Die prris- 
gekronten Arbeiten iverden in der Ausstellungsreihe ..Berlin plant. 2. Bericht" 
zur Ausstellung gelangen. Von der Raumfrage wird es abhiingen, in welchem 
Umjange nicht preisgekronte Arbeiten gleichfalls zur Ausstellung gelangen 
konnen. Innerhalb 14 Tagen nach Beendigung der Ausstellung konnen die nicht 
preisgekronten Arbeiten bei dem Hauptamt fiir Planungl, Berlin C 2. Kloster- 
straBe 47, Altes Stadthaus, Zimmer 307, abgeholt werden. Die nicht abgcholten 
Arbeiten iverden nach diesem Termin dem Einsender per Post zugestellt. 

Berlin, den 20. 4ugust 1946. 

Magistrat der Stadt Berlin 

Abt. f. Bau- u. Wohnungswesen 

gez. Scharoun 



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Druck: Spielberg-Druckerei, Berlin 



12 




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Aas eine/r. xotenland. 
Ein 3erleht vcfn. Robert Jargk. 




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Tantiichen den in der Zviricher Zeitang "Lie Weltwoehe" 
"ahrgang Kr, 527, S»9, erschienensn Aafaatz anverariert uai ohn- 
itar. f)eatE'.iilaiid kann nar hrjffon. daB die Vcrsintcn Uati.^nen 
sine L**aung 3er brennenden Frage in Saropa finden ncgen, Eei ans 
- lie Stirar.e aus der Schweiz jeiojh erwirken, daB wir den beschei.. 
en TOr.s3ii.en and den primitivaten Lebonsanstruchen der jetzt za una 
lenden Ostfitiohtiinge nicht nar TerstKndnia , aendern tatkraftige 
.fe entgegenbringon. 

gVt neate in Earora nicht nar einen eisernen Vorhang. Es gibt zwei. 
eser zweito eiserne Verhang, Ton derc man nicht spriobt and aehr worig 
, S3neidet die rassische Okkapaticnszcne in Dratschland gegen Oaten 
jenen ehemals deutachen Gebieten die aaf der Pots darner Konferenz ^ T 
ic Folen ubergeben warden and der alliiertcn DeatachlandTerwaltang 
fcht anterstehen* Jedermann, der dieae Grenze, die sich an der '"'der- 
ad Lcirselinie lehnt, iiberquert hat, wird bestatigen, da3 dcrt die 
cntrcilo ncch vie! sjharfer 1st, als an der Grenze, wit one die. alli- 
erte and di- rassische Okkapationazcne Toneincnder trennt, lea hat 
einen gatcn Grand. Man wiinacht hier keine Bo a ache Ton aajpen. Penn bin- 
.@r der Gdor-Keisselinie toginrt das Land ohne Sicherhoit, das Land 
'kts Geaetz, das Land der Vcgoifreien, das Totenland. In den wciten 
«©bieten zwischen dor friiheren deatsch-.polniachen Grenzc and der Cder 
-epiert die Wilikiir and die Gewalt. Als dieses Gebibt den lolrr. naoh 
'.en Pots darner Tereinberongen zugesprcchen wcrden war, gleubte die an« 
•assigo deutsohe BeTclkerang zuerst, sie werde sich rait den Prl9n nicht 
sofciechter oder scpar beaser Tertragen, als rait den Rassen. Heate let 
s a'-er c.c } daS die Bewohner sich an die kl einen darchziehenien cder 
a. and dort zar Eachschabsicherung stationierten russiachen Abt ell ar- 
ret werden mvesen, am Schatz Tor den Ubergriffen der F~.len za finder, 
;er, die nclnische Lone Teriassen hat and in russisoh okka-niertes Ge- 
>iet geiangt, atmet geradeza auf. Hinter ihm liegen leergepliinderte 
Stadte, Pestdcrfer, Konzentraticnslager, cdo, anteatelite Felder, 
leichenbesate StraBen, an denen Wegelagerer iaaern and Fltichtlingen 
die letzte Hace raaben. 

All das and alies wa3 in den kommenden Zeilen beachrieben ^er.len wird, 
ist ieider ^ehr, !.1an mache es sich nicht ieicht and tae es als "Greaal- 
prcpaganda u ab, Za eft schon hbt man in den letzten Jahren dert anTor- 
stellbarer Entsetziichen nioht glaaben wo 11 en, za oft haben die.ienigen 

)■ denen Snthdllangen anangenehm sein muBten, sie als "Ltigen" -der "Fro- - 

\ pagan da" abgetan, 

Es ist 7;a'ar, daS in dem Ortc G. aaf offentlioher Flatzen Madchen, 
Fraaen, Greisinnen Ton Angehorigen der polnischen Lliliz Tergewaltigt 
warden. Es ist wahr, daB aaf de.n Bahnhof Ton S. aarutliohe Fliichtlinga-. 
ztige regelracBig derart ausgeraubt warden, daB die Inaassen nackt wel- 
ter gen ,7csten reisen rauascn. Ea iat wanr, da3 in den weiten Gegenden 
Schlesiens ketn einziges Kind untor elnem Jahr mehr am Leben iat, well 
sie alie Terhangern muflten oder erschiagen warden. Es 1st wanr, daB 
in ::berschlesien die Ten Dyphilia angesteokten Fraaen als "Behandlang*' 
einfach einen KopfschaB erhalten. "Jnd e3 iat wahr, daB eine Selbst- 
mcrdweiie daroh das Land geht . In einzeinen Orten hat sich ein Zwcif- 
tsi; in anderen bereita ein Zehntel cder acgar ein Flinftcl der EeTfl- 
kerang anus Leben gebracht. Ea ist wahr, daB in den segenannten Arheita- 
lagern Scsnoviice and Centoschlcwitz Insessen nachteiang bis zom Hala 
in eis^altem Lasaer atehen atissen and daB man sie bis zar Eowaflti.-sig- 
he it schlugt. , 

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Die Schicksalsfragen 

des deutschen Volkes 

* 

Warum Politik? 

Warum Partei ? 

Warum 
Partei Freier Demokraten? 

Beantwortet von Prof. Dr. Paul Heile 



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REINHOLD SCHNEIDER 



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STOLZ UND 
VERANTWORTUNQ 



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VON DER SENDVNQ DERJUGEND 



MORUS-VERLAG - BERLIN 



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REINHOLD SCHNEIDER 

STOLZ UND 

VERANTWORTWNQ 

VON DER SENDUNQ DER JUQEND 












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1947 
MORUS-VERLAG • BERLIN 



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48 






DEUTSCHLAND 
UND DIE WELT 

Festansprache 



Dr. Erich Kdhler 

Prasidi'nt des Wirtschaftsrates, Frankfurt a. M. 

anlaBlich des 75jahrigen Bestehens 
der Industrie- und Handelskammer GieBen 
am 8. November 1947 im Stadttheater GieBen 



Wilhelm Schmitz Verlag in GieBen 




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(XTtr) 




Verfasser: Dr. Erich Kdhler, geb. 27. Juni 1892 in Erfurt 



Herr Direktor Dr 
Herren Minister, 



/■ 



Veroffentlicht unter der Zulassung Nr. US W 1028 
der Nachrichtenkontrolle der Militarregierung 

Aufl. 5000 — Dez. 1947 



„Deutschland unt 
Grand, weil in wenig 
London entschieden w 
uns selbst Klarheit z 
Welt zu uns und wie 
dig, der Welt zu sagei 
Grundlage fiir das Ve 

Was bedf las 

Lassen g: ' &^ u 1: 
Gberstellung zweier d 
Am 27. August 1 
AuBenminister Gusta' 
mals, zusammen mit i 
den Kellogg- Pakt, 
rikanischen Staatsma 
tikel dieses Kellogg -P 

„Die hohen ve 
im Namen der V6 
internationaler St 
zeug nationaler P< 
zichten." 
Und ein knappes ] 

1944, mufite — ich « 
nische President Frar 
einigung fur Au8enp< 



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(jxser) 



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FALSCHE ODER 
WAHRE DEMOKRATIE 



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VON 



KARL HARTER-ZIMMET 



1947 



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Heinrich F S. B 



achmair- Starnberg am See 



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LOTTE HOFFMANN-LUSCHNAT 



igft itwte LehwtciHH 



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Schroder Verlag Baden-Baden 



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Autorisation Nt- 2 859 
G. M. Z. F. O. 
Einbandzeichnung von Jo Muller-Dallheuser 
AUe Rechte der Wiedergabe, der Bearbeitung und Uebersetzung fur aile U» 
einschlieBlich der UdSSR, vorbehalten. 
Copyright 1947 by H. Schroder-Verlag, Baden-Baden 
Printed in Germany 



Kam tins 
Schreibtisch g« 
genosse zeichn 
Wer dachte 
patriotisches 
Nun, da hat u 
sein Unterbewr 
glaubt stolz v< 
inmitten der R 
germanigches 1 
mann aus der 
und er bezeic 

Selbstver 
ab. Das ist d 
Hitlers Krieg 
Volk sitzt sc 
der Tatsachen 
tigen: Wie k 
malt sich in 
ersten Mai. 



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Das deu 
der Dichter u 
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ihre in der i 
produzieren. 1 
schen Dichte 
und Denker 
der Erkenntnl 



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D/E F01GEN DER 

DEMOhlTAGE 

IN WURTTEMBERG-BADEN 






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Rede 

des wurttemberg-badischen Wirischaftsminislers 

Dr. HERMANN VEIT 

▼or dem Landtag am 31. Oktobei 1947 



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VESLAQ VOLK UND ZEIT KARLSRUHE 



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CHRONIK DES 
ZUSAMMENBRUCHS 



Vom Mdrz bis zum Mai 1945 



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Herausgegeben vom Kultministerium 




fur Nordwiirttembef g und Nordbaden 







UNION DEUTSCHE VERLAGSGESELLSCHAFT 
STUTTGART 



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Coves) 




SONDERDRUCK 
aus „Die Gegenwart", 1. Jahrgang, Heft 10/11 




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Veroffcntllcht unter der Zulassunganummer US-W-1101 
der Naehiichtenkontrolle der Militarregierung 

1. — 4. Tausend 

Drock: Union Druckerel GmbH Stuttgart. April 1947 



Die Menschen 
Krieges mit eine 
liingst gefallen, 
nach der Ents>' 
jahr 1945. Deut: 
Gliick und UngU 
einer Niederlag* 
ist nur noch die 
Wille iiber das 

Es mag schei 
Krieges in den d 
Fall war zu die 
rationale Begriii 
auch der Befehl 
lichen Sinnlosig! 
kunde Gehorsa: 
schreitung des 
auch nr -h 
iibersti sic 

Deutsch w gT'der 
gerissenen Gestf 
einheitliche Dar 
Augenblick die ( 
dungen und Do I 
fig wie ohne Be? 
rung soil in Con 
fuhrenden Parte 

Die Kriegslage 
die Alliierten im 
Der Wcstwall, ai 
sie am 9. Marz r 
am anderen Ufe 
Barriere des Rh( 
die Stellung der ' 
so jah zusammei 
gung mehr aufg( 




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Preis 1 Mark 



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AUFBRUCH DES GEISTES 

Zur Frage 
der neuen deutschen Volkskultur 




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Referat von 

FRITZ SELBMANN ""> *^nj^ tni 

auf der Rulturtagung 

des Antifaschistischen Blocks, Leipzig 

am Freitag, dem 29. Juni 1945 

im Schreberheim, Leipzig O 5 

Holsteinstrafie 



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47 



HERAUSGEBER 
ANTIFASCHISTISCHER BLOCK LEIPZIG 

ZENTRALAUSSCHUSS 



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IN DEN GEMEINDEN 
UND KREISEN 



WURTTEMBEEG-BAEENS 



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JOSEF HI *N 

BORGERMEISTER DER STAOT STUTTGART 






(Over) 






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IN ( 

I. Die demokratische Aufg 
von den Gemeinden her 

II. Die vorlaufige Neuordn 
waltungsrechts der Gen>: 
Wahlen 

III. Das vorlaufige Gemeinc, ' 

*IV. Das vorlaufige Gemeinc. 

V. Das vorlaufige Kreisre. 

VI Vor dem nachsten Schi 
Gemaindeordnung und 

1. Art. 98 der Verf. 

2. Der Entwurf des L 
schen Gemeindeo. 

3. Neuwahl der Gei 
tage und Landrat. 
nungen? . ■ • 

, VII. Wichtige Probleme c 

1. Ein- oder ZweikC 

2. Wer vertritt die t 

3. Das Wahlverfahi' 
/ . 4. Die Wahlperiode 

5 Unmittelbare od 
meisters? Relativ 

6 Die Amtsperiode 
des parlar^tan: 

• 7. Volksbes u 

verwaltu 

Anlage (zu Abschn. VI/3 
Entwurf eines Geset: ^ 
Gemeinderate und Bv ' 



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, 



Veroffentllcht unter Zulassungs-Nr. US-W-1108 NaAriditenkontrolle 

der Militarreglerung / Alle Reehte vorbehaltcn / Copyright by Ver- 

Ug ..Volkswllle". Max Denker, Stuttgart, SilcherstraBe 1 / Auilage 

3000, 10. 1947 / Druck: Schwabtsche Druckerei, Stuttgart. 



Josef Him, geboren am 1. • 
tadLchen Vaters und einer wurtt 
Voraussicht war, aber von den b., 
Studium des vorllegenden Beitr. 
und Kr^isreehts £ttr Wurttemberg- 
seit 1905 in wurttemberg, kehrte - 
Pazifist zurUck, Beamter der •* 
Reichsfinanzverwaltung, Verfassei 
politik" (Stuttgart 1924) und and* 
meinderates der Stadt Stuttgart. 
?tausend Jahre" von deteng«ffl 
im Ruhrgebiet und in der PBU* * 
Begierungsrat im Finanzminister] 
1946 Burgermeister der Stadt Stu 







~ 7 ~- A . -C%/] 

HR G0NTHER herzberg und bertl pilch 

tIEUTSCHES BILDERBUCH 




HERAUSGEGEBEN VON DER LIGA GEGEN DEN FASCHISMUS, STUTTGART 



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LIZENZUS-W-1010-AUFLAGE lOOOO -JANUAR 1947 -DRUCK: CARL HAMMER, STUTTGART 

AUTOREN: DR.GUNTHER HERZBERG, GEB. 1. 1. 1912 IN BERLIN-LICHTERFELDE 
UND ADALBERT PILCH (GENANNT BERTL PILCH), GEB. 16. 2. 1917 IN WIEN 




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To 

killed Control 
Council, 

Berlin 



ag. petition of Sudeten G-ermans for return into their native 
country. 

The present year 1947 has been designed as that year in which 
the keystone has to be laid for a ®ust and durable piece. 
A great and high task will hereby be put into the hands of the 
responsible Statesmen of world only by these two words* ^ost 
and durable. 

We have been sitting in our home-country since many centuries or 
a thousand of years. The German farmer has cultivated and uti- 
lized mountainous marginal territories and heavily culti- 
vable fields with greatest efforts, whilst other people were 
installing industries well known and a>*ked for all the world 
over* 

Onlv a few ten years ago the sum of paid taxes of Sudeten Germans 
was more than 50 $> of total outputs, though they formed only 
about a third of inhabitants of this country. Opposite to the 
affirmations pretended in these days by Czech-men that life 
together with Sudeten Germans would be impossible, we beg to 
state the following jrr^utable proofs. 



t] 



Life together has been.possJ^e^urin^.many^ce^urjeA,, 
If a"people being in the minor i^X-With_only. a. third ha s 
bHujhj^m^CSt^-50-i-.gg-tota3 t -t§Stg-1 ; ^y %%**)? ffi 31 

^ro^In^ora^A^ii-^ili^^^-^^^-^ ^ suffjciejyj 
their faithfulne ss too, 



These matters of fact proved by history can't be a°*eaway 
with blind hatred to-day, nor by violences without any humanity . 
It came the epoch of Hitler, a period of which the entire jmtt 
people had to be ashamed and it came the hour when also g^eten 
Germans have been overcome by a false propaganda, comprehending 
too late that they had run a wrong way. And now we may ae£ 
if this error may become the reason for measures without 
parallel in history? This one-sided and enforced expulsion of 
a minority of people would remain in defiance of Philanthropy, 
humanity and democracy for all and eternal times, therefore for 
words and definations, which even the high allied victorious 
powers had fought for in hard combats for years bringing the 
heaviest sacrifices of property and blood. And it may be 
admitted now that these sacrifices had to be trampled upon? 

According to an appeal directed to the Ministry of Exterior 
of America by 10 German- Americans, this enforced expulsion 



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would be in contradiction to the piece-treaty of Versailles, 
to the /Itlantic Charta and to the pie OS-agreement of Moskow 
dated 9-th November, 1917s being in opposition to the demoora- 
'tical principles stated therein. 

Nobody and least ourselves the Sudeten-Germane will keep the 
President of State Mr. Benesch from forming his National State, 
however if there may be justice then only on the baset 
Jo .the Czechs what j.g belonging to the Czechs and . t o the G-Q.rmang 
what is , belong ing_ t q . t he _G orm a ns t 

In this meaning we, the Sudeten-Germans are asking the high 
Allied Control Council and we are asking all responeable States- 
men of world for, justice and return to o ur native -country since 
cent uries, Generations who may come after us will only be thank- 
ful to you for your justice and statesmanlike cleverness-, Please 
help us, help us to refihd the belief in Philanthropy, humanity 
and democracy. The following undersigned persons are asking 
for this j 




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«&*fitf&.&A£: < s*j 



f.Cf&ii -s- *"" 



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An den ho hen 
Alliierten Kontrollrat 

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& l r . » J. Sudetendeutsche bitten um Ruckfuhrung in ihre 
Heimat* 

Das Jahr 1947 soil Berichten zufolee das Jahr <«^»» «» „,« 

Si r J? au8 S taln ?f einen •"*•**? a2f «££&& mlfif 0- 

gelegt werden soil. - Eine groese und hohe Auilabe fMiJ 5-k»< 
den verantwortllchen StaataSannernX % zuf a!lf^tta 
den zwei Wortem gera cht and da qe T ^ ? ft. ' aj " LeiJ1 *** 

?fiJo»i el f n Ja 5 rhu «<ierten oder ein Jahrtauaend aitzen wl* Bade* 
tendeutsche auf unserer Scholle. Gebireiffe RanteebSt* «»££! 

mh« e "J e i tende Pelder hat sloh der ^utlche^auer Stlr'SSEtar 

Mdhe nutzbar gemacht, andere schufen Industrie^ welche §T 
der ganzen Welt bekannt and gefragt waren, w 9 - 10 * 8 *» 

Kur wenige Jahrzehnte zuruck betrug die Steuerleiatuna der find* 
tendeutachen, obwohl diese nur runt V3 der Einwon^Sahl daa 

von cechiacher Seite aus aufgeatellten Behauptungen daaa ei£ 
Zusammenleben mit den Suae tendeutachen unmSglich sel atelllS 
*ir nachstehende, .aBHMfirltfiiStt Gegen^uSn?e S«t^^Sl 

mq&lich geweeen . und g g-'H.y.ytf.yyva 

diJ , ?aif? a ¥ Sl!S 8" 6i ? ? r i tte ^ in^9r_Minderhelt p.ehr ^ 
|^gj£t e d er gtea^rleistgng^qfggbracht h^tT^hftTlf 

^?i|^i5|it,nur^ein § .TUohjigkeit gonde^ auch SQineTreuB 
5«®-Sia9te_iehr_als .hinrenfifEdl^liiiin; " § 94e9 -^ §a& - 

?itS Si 1 ? *J Ple S h festate ^nden Tatsachen lassen aich neate wedor 
nSl lnd r Ha . S ?' noch jeder Monachlichkeit bare Gewaltmais! 
SitJS-SS f 1 " ffel J 9c ? affen - - Es kan die Hi ^* Epoche™ line 
«oha™f^H^ eren 8lch heate das « anze Deutsche Volk nur zu 

tenteu?,^ e T ""i f 3 ka ® die Stande *» wel <** r auohd™ Sude* 
It .SJ ?!Z* ainer / a l a ^n Propaganda unterleaen aind and 

dlaJS T^? S8h ? n, T daBS 8ie einem Irrlicht nachlaufen. •Kami 
«if£f J rr ^ m iffl i^en eines Volkes Grand sein za einer HaaS- 
nahme wie dieae in der Geschichte Europas kein Gleichnia t!Sd#%t 
Pdr alle and ewige Zeiten bliebe dieae zwangaweiae and einaei tile 

J;S f * 'u H u manitat and Bemokratie. Worte und Begriffe far welch* 
^/^ ie ^° hen u 8lliierten Sisgermachte selbst in jlteJlSSeS 
S P S?,f ie ° ohw ««*f» Opfer an Gut und Blut gebrecht h!SS - 
d£* a ^?i^ le ? heute mi ? Ptl8sen Setretan we?den? Einel an 

zaAefriJeS IS5fn AU8S ?? BlnlS ^ Plam V ° n 10 "•"•••mJSS&i 
SlfStSi. Jf a Appall, wideraprioht auch dieae zwangaweige Aae* 
I«2 I 5 dem ; e f 8a ill«r Vertrag, der Atlantik-Charta, aowie 
dea Moakauer Priedenaabkommen vom 9. November 1J17 und dea 



~b.w.- 



Covef) 




in damselben niedergelegten damokrati3Chen Prinzipien, - 
Niemand, und wir Sudetendeatsche am wenigsten, werten es dem 
Herrn Staatsprasidenten Benesch verwehren, seinen National* 
staat zu bilden, wenn aber Gerechtigkeit dabei seta aoll f dann 
nur auf der Basis I den Qaohen was dem Ceohen jtahCrt un4 flf jn 
peatachen, was den. peat a chen gehort« 

In diesem Sinne bitten wir Sudetendeatsche den hohen 
alliierten Kontrollrat, bitten wir alle verantwortiichen 
Staatmanner der Welt um Gerecht iflkeit and am Rilok ftihrtt&ff 
i n, ans ere sej-fr vielen Jahrhunderten ange stammte geiafttj, 
Generaiionen die nach uns kommen werden Ihnen nur DanTc wissen 
fur Ihre Gerechtigkeit und staatsmannische KLugheit, «• 
helfen Sie una, - helfen Sie a n s de n Glauben wieder finde n 
an Mens chlichkeit. Hamanitat und Gerechti gkeit* 

urn dieses bittern 





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i? Bep^nHe. 



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1947 ro^.cy^q no cooompHnaM.^oyiwpH cT3Tb rovow OKOHMaTP^bHoro 
ycTaHor.opH^q cnpa<~ e^nforo n npo^Horo MMpa. 3th ,aea noHSTMH 
"cnpa e^nBOCTb" n"npoMHOCTb"y)«e yKa3biea.>0T Ha to, Hacno/ibKO Bej\v\- 
Ka 3a,aaMa , KOTopyto npw^GTcq peujUTb OTBeTCTBeHHbiM rocy^apcTBeHHUM 
^aeaTeyi'flM. 

Mnoro cto/iptwk nvin jiawe TbicHMP-npTutt mw HPMU,bi az Cy/iPTMn npowM^n 
B cBoefi CTpaHe. r opwcTbie MecTHocTM , Tflwe.no oopaoaTbiFaeiuaa 3pm/is 
HPMPU.KHM KpecTbflHMH0M,npn7iara?i rpoMa/iHbiti xpy^.. Obiyij* Ky-nbTWBupopa- 
Hw s> npyrnp co3^.a/in npOMbjuj^RHHocTb ,npp^.npn9Tnn kotoooSi 6\aj\vs hj«sct- 
Hbl PO pcgm Mnpe. 

ToTibKO HpcKOJibKO a.pck Tn^eT^ti TOMy Ha3a^. cy^ieTCKwe^ HPMUbi, xot« co- 
CTaB/J^yiH >nnu)b o^aHy TpPTb Hace^ieHH5i , t\J\a-[v\Av\ oo-nee SO #• pcex Ha^io- 
roB.rce 40f o^ibi.no^iHfiTbiR b HacTOsimee epeMfl c HewcKOi* ctopohw, 

TOM.MTC COBMPCTHafl tKf13Hb C C y^P TC KMMCI HPMU,3MM HP B 03 MOW Ha , H P OC H 0- 
B3Te./lbHbl, eClVl npnHSTb BO BHMMaHUe V\ PCnOMHWTbt 

I/mto b npoAOjiweHne Mnornx ctojipthw coeiviecTHan miwHb 6t>wa so3wow- 

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2/hto, ecyiw Hapo,/iHaa rpynna , coc Taenia romaa ./inwb o^ny TpeTb HaceJieHMfl 
dpaHbi n,Haxo49Cb TaKMM odpasoM b MeHwwHCTee, yrt-naMnsaeT dojiee 
no^oBMHbi Bcex Hav)oroB,TO OHa stum hpcomhrhho b ,/tocTaTOMHoft Mepe 

iL0K333.Ta Hp TOJlbKO CEOK) pa6OTOCn0CO6HOCTb»H0 H CBOIO BepHOCTb ro- 

cy^3pCTy,B kotopom np owHBa^a . 
3t'/i MCTOpMMecKMe 4>aKTbi He MoryT 6biTb ceroimn yiasiHbi hh cienotf Hena- 
BMCTbiO|HM 6ec Me^ 09 eMecKMMn royiwMH HacuviMflMH. 

Ebiyia snoxa ruT-nepa - nepno^i.aa KOTopwft Becb HeMeUKWM Hepo^a cero^Hfl 
^ojiweH cTW^anTbcn -,m dbiyio epeMa,Kor,aa v\ HeMUbi l y^eTHM cTa/»n wepT- 
bow ^iowhom nponaraH^ibt n nepe3Myp no3^.Ho noHfljin,MTO AByiHioTCH wepT- 
Ba mh ooMaHa. Ho MoweT fm 9Ta o^na oum<5k?i b «m3hh Hapo,aa CT3Tb ao- 
CTaTOMHoK ochoboM fl/i* Mep onpun tm ft , Ka k obwx ncTopna EBponw jlo cmx nop 
He 3Ha»3? Ha PeMHbie epeivieHa 3to o^iHocTopoHHee Hacn^ibCTBeHHoe t bice- 
^jeHne ue^ioro MeHbiunHCTBa M3 croew pcahhm ocTapa-nocb dbi HecMbieaeMWM 
nqTHOM no30pa ,/uia Mp^ioBeMecTPa ,ryMaHH0CTn n ^.eMOKpainn. 
JlonyCTUMO ^in.MTObbi ewcoKne n^en v\ n^ieayibi.aa KOTOpwe node^OHOcHbie 
coio3HbiG rocy^iapCTPa p Te^eHne mhotux /ipt npuHGC^JH CT0y>bKO wpptb h 
Kpopn,Tenepb 6\>\av\ 6h pacToniaHbi HorsMn? 
C or^acHo 4eKyiapaunn,no^i.aHHoR jiec??Tbio aMepuKancKHMH rpaw^iaHaMM He- 

MPUKOM HaUHOHa^lbHOCTM 3 Mpp H K a HC K OMy MMHUCTPpCTPy HHOCTpaHHWX J1PA, 

Hacn^ibCTPPHHoe Bbicp-npHne cy^iPTCKnx hpmupp npoTHBopenuT Fepca-nbCKOMy 
^oroBopy ,AT/)aHTHHecKo£i xapie.a t3kwr Mockobckom/ MnpHOMy cor-aame- 
hhk) ot 9.Hoq<5pn I9I7.ro4a n nper 03ryiaajeHHbiM e Heiw ^.eMOKpaT^MeCKHM 
npuHunnaivi. 

Hiokto.w MeHbwe pcpx Mbi,cy^ieTCKMP wpMUbi,Hp. iiyMaeT MGuiaTb !pfi3HiLRHTy 
rocy^aapcTPS r-Hy BeHpmy npw co^.flaHnn Hau^oHs^bHoro rocy/iapcT8a , ojina 
KO.ecyiw /iMpeTCfl wp^iaHkie co^warb cnpaBe/uwBOCTb , to /LoyiwpM db»Tb co- 
6/)iojieH np^Hu^n: MexaM to,mto Mpxaivi npuHaii^ewnT, hpmU3m to.mto hpmU3m 
npMHaiL/iewwr. 



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Ale Manuskripi gedruckt 



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^Zwr JVd^e der TWittelinstanz 

Bemerkungen der Regimwcfsprdsidenten von Wordrhein-'Westfalen zur 
Venksdbrift des Deutsdben Stadtetages vom Juli &47. 



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Die im Mai ds. Js. veroffentlichten „Leitgedanken zur "Verwaltungsreform" der 
Regierungsprasidenten von Nordrhein-Westfalen haben in der Offentlichkeit ein 
lebhaftes Echo gefunden. Fuhrende Personlichkeiten des politischen Lebens sowie 
raaflgebende Fnchleute der Verwaltuhg haben ihnen ihre Zustimmung gegeben. 
Ein leitender Ministerialbeamter unseres Landes fiihrte aus: „Die Leitgedanken 
nehmen zu den wichtigsten Grundfragen in einer klaren, schlussigen und iiber- 
zeugenden* Weise Stellung und lassen erkennen, daB bei sachlicherund 
objektiver Behandlung der schwierige Ausgleich zwi- 
schen dera Totalitatsanspruch der Selbstverwaltung and 
der unverzichtbaren Notwendigkeit einer zusammen- 
fassenden und ordnenden Staatsgewalt durchaus gefun- 
denwerdenkann". Der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz aufierte 
sich: ,,Ich stimme den Ausfiihrungen der Herren Regierungsprasidenten von Nord- 
rhein-Westfalen in vollem Umfange bei, daB der Prozefl der weiteren Aufspal- 
tung der allgemeinen Verwaltung inhibiert werden raufl und daB die Regierungs- 
prasidien als Mittelinstanz, die natiirliche Stelle 'fur eine Zusammenfassung aller 
lokalen Behorden sein sollen". 

Der Fulle zustimmender AuBerungen stehen nur einzelne kritische gegenuber, 
unler letzteren eine Denkschrift des Deutschen Stadtetages. die unter dem Titel 
.,Zu den Leitgedanken zur Verwaltungsreform der Regierungsprasidenten von 
Nordrhein-Westfalen" vor kurzem im Druck erschienen ist. 

DaB den demnachst ieginnenden Beratungeh des Verfassungsausschusses des 
Landtages und der Fraktionen neben den ,-Leitgedanken" der Regieruhgsprasi- 
denten auch andere, sarhliche Beitrage zur Discission der Fraga des Verwaltungs- 
^aufbaues zugrundegelegt werden, ist nicht nur verstandlich, sondern sogar durch- 
aus erwiinscht. Allerdings darf dabei nicht iibersehen werden, daB der Deutsche 
Stadtetag nur einer der kommunalen Spitzenverbiinde ist, die an der Erorterung 
des Fragenkomplexes der Verwaltungsreform interessiert sind, neben dem auch 
der Landkreistag, der Deutsche Stadtebund und der Landgemeindetag ein gewich- 
tiges Wort mitzusprechen haben. Wenn auch amtliche EntschlieBungen dieser 
Verbande im Augenblick noch nicht vorliegen, so kann nuf Grund von AuBe- 
rungen maflgebender Personlichkeiten der genannten Organisationen jedoch schon 
letzt mit Sicherheit festgestellt werden. daB sie in Hirer Stellungnahme zur Frage 
der Verwnltungsmittelinstanz nicht mit der Ilaltung des Deutschen Stadtetages 
iibereinstimmen, sondern mit den ., Leitgedanken" der Regierungsprasidenten 
der Notwendigkeit einer staatlichen Mittelinstanz beipflichten. 

Nun wird es die Aufgabe der politischen Reprasentanten unseres Landes sein, 
Argumente und Gegenargumente der vorliegenden AuBerungen abzuwagen. Wo 
Meinung gegen Meinung steht, wiirde auch eine erneute Herausstellung der 
Gegensatze nicht zu einer besseren Klarung fiihreri. Es soil daher hier nur von 



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laakRbd, b* g , „J„„ „!' " """ n R <tf°™e>>»*l« 




fveiln, den II. Oktober 1947". 



Namens der Regierungsprasid 
gez. Dr. Warsch 
Regierungsprasident Koln 



enten von Vordrhein-VVestfalen 
gez. D rake 
RegierungsprSsident DeLmold 



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REVOLUTION 

ODER 
EVOLUTION? 



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ZWEI REDEN 

VON CHARLES M. LA FOLLETTE 

0ND WILHELM KEIL 



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FRANZMITTELBACH VERLAG STUTTGART 



£oi/eir) 







ANSPRACHE VON CHARLES M.LAF 









Herausgegeben unter Lizenz Nr. 21 der Nachrichtenkontrolle der Militarregierung 
Druck von Chr. Scheufele in Stuttgart. Auflage 1500. Juli 1948 



Herr Landtagsprasident, Mitglieder des t 
verehrte Gaste, meine Damen und Herre 

Ich werde in Deutsch zu Ihnen sprechen. Es i 
meine Absicht, Sie zu tauschen. Ida b*Wrs<h 
nicht so gut, um diese Rede in Dei lb; 

konnen. Ich habe sie in Englisch gesatwwpen i 
lassen. Ich werde nicht so viel Ihrer Zeit in Ans 
wenn ich auf einen Dolmetscher verzidite. 
glaube ich, meine Anstrengungen gerechtfertig 
Sie um Nachsicht gegeniiber meiner Aussprac 
Es ist sicherlich nicht mehr als recht und billig 
nem geschatzten Freund, Landtagsprasident 
fiihrungen iiber Geschichte und Bedeutung 
von 1848 in Siidwestdeutschland iiberlasse. / 
doch hoffe ich, da6 Sie es mir nicht ubelnehmei 
ich auf gewisse philosophische Aspekte eini 
Revolutionen und allem Wechsel eigen sind. 













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Einheit 



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und Freiheit 



fur einen gem einsamen Slaat 



Wiirttemberg 

Baden 
HohenzoTlern 



Reden d« innenministers Fritz Ulrich 

des Abgeordnelen AleX MolleT 
im Wurltemberg-Badischen Landtag 

Heramgegaben vom Bezirk Wurttemberg- Baden dei SPD. 



CoveJr) 




F r i t z U 1 r i c h , geb 12. 2. 88, Sdiwaikheim 
Alex M o 1 1 e r , geb. 26. 4. 03, Dortmund 






■ 



Veroffentltcht unter der Llren? US-W 1062 

der NachrtcMenkonUolle del Militarregieruncj. 

B. P. 3 48 5000 



Volksabslimxr 

Mil der Landiagsw; 
war fur Nordwurlleml 
nischer Besatzung sieh 
Verfassunggebenden I 
same Verf assung verk 

Die Volksabstimmu 

Landesbezirk Gultii 

Anz. 

Wiirftemberg 

Baden 



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Zusammen 



1062 



Von den Absiimmei 
sich also 86,6 v. H. f 
ihrem Artikel 43 ein 
einem gemeinsamen 

dem Arlikel 44 der V' 
gebiet in die Landes 
gleiche Gliederung u; 
Geselz geregeli werde 

Das urn 

Ench* November 1< 
Staatsregierung in Au 
Landtag zur Beratung 
Innenminislerium ausc 
in den Sitzungen des 
und 6. Februar 1948 z 
mens der Regierung k 



1 „Elnhrtt uttd Fteibeit" 






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MtNCHNER^CHRIFTEN 

HERAUSGEBERDR.O.GROTHUNDPROF.H.LUDWIG HELD 



DR. h. c. KARL SCHARNAGL 



Wir 
und der Stadtebau 







RICHARD PFLAUM VERLAG MtlNCHEN 

1948 







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RICHARD PFLAUM VERLAG 

MUnchen 2 . Lazarettstr. 2- 6 . Fernruf 81 8 3S 



Lieferschein 

Office of fcha Political 

Firmajaerr AdViSOJf 3i*QOt€HP8 Bttildiflg 

<JJ-vi-iXi3y- 



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Sie empfangen anbei: 

1 .Jluah.oz iiohriftea .loft 3 
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Richard Pflaum Verlag 






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WIRTSCHAF 
SPIEGEL 



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SONDERHEFT. 



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DR. VOLKMAR MUTHESIUS 



SOZIAL 
ODER SOZIALISTISCH? 



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D O E B I I N - V E R L A G I N WIESBADEN 






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INHALTSVERZEICHNIS 

1. Vorwort , 

2. Das „Gemeineigentum" ' 

Sozialisierung als Schicksal? 

Die Abkehr von der Verstaatlichung 

Gefahren politischer Vetternwirtschaft 

„Gemeineigentum" und Gemeinde-Eigentum 

Pie Herrschaft des Funktionara 
< 

3. Planung und Lenkung 

Das undefinierbare Gemeinwohl 

Staatliche Planung nur in verstaatlichter Wirtschaft moglich 

Macht, Markt, Wettbewerb 

Die Multiplikation der Leistungen 

Das Argument der Krisen • 

Der lahmgelegte Kbnkursrichter 

4. Soziale Marktwirtschaft 

Nicht freie Wirtschaft, sondern freier Wettbewerb 
Die wahre Alternative 






Dr. Volkmar Muthesius ist am 19. Marz 1900 in Weimar geboren. 



Drudc: ..K'asseler Zeitung", Kassel-W., Wilhelmshoher Allee 256 11500 6 48 










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Dr. GUNTHER ALEXANDER -KATZ 



Rechtsanwalt in Neustadt-Haardt 




mW ^JanMung 



IM BUCK NACH WESTEN 



GedankeneinesausFrankreichzuruckgekehrten 
Emigranten 



EICHENLAUB-VERLAG - LANDAU-PFAtZ -MARKTSTR. 89 



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G. M. Z. F. O. 

Visa No. 3. I 92/P 
de la Direction de I'Education Publique 

Autorisation No. 3. I 35 
de la Direction de I'lnformation 







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Alle Rechte vorbehalten. 



Printed In G«rm*ny 



1. Auflage 1. - 10. Tausend 



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UCKEREI SCHMITT - LANDAU-PFALZ - KLOSTERBROCKCHEN 6 








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Nicht fur immer soil 




grofien Dichter, Mi 




Hande von den Go 




werden, sondern ein 




nationen eintreten. 




sind, in Deutschlan 




ist unser aller Wuns 




mehr Nazi ge\v r eser 




die Partei geraten a< 
nach Deutschland z 


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zur personlichen V( 




Kaum einmal find' 


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in Frankreich bei d< 




Vichy-Anhangern, ja 
Gestapo nichts nacl 




wortlich ist, nicht n 




vor sich selbst — di 




allerdings nirgends 




programm, im ^Id 
einem solchen Tiefsti 




militarischen Traditi( 




Reifiaus nahmen. I 




kaum einer der An 




die notwendige W 
erschreckend wirken 




die durch die Besatzu 




und teilnahmslos gev 




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UN AN ^INFORMATION 



Frangaise en Allemagne 



(Zone Frangaise d' Occupation) 



AOUT 1945 — AOUT 1946 



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DER Z0NENBE1RAT 



ZUR 



VERFASSUN6SP0L1TIK 




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SLS M3NUSKRIPT GEDRUCKT 



HAMBURG 1948 





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Das Wahlrecht 

und andere Gedichte 

als Wegweiser fur kommende Wahlen 



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Nidit mit Keulen 

Schlag' idi Beulen,- 

Nein, nur Worte 

Idi hier horte, 

Urn sic auf die Wahlednassen 

Loszulassen. 

Eh' wir wahlen, 

Woll'n wir zahlen 

Uns're Habe, 

Die als Gahe 

Fur die Zukunft wir bewahren, 

Wohl erfahren. 

Darf ich raten, 

Demokraten, 

Eure Guter 

Und Gemuter 

Lasset wohlbehutet licgen, 

Statt bekriegen. 



Herausgcgeben mit Genehmigung der Publikationi Control 6871st. DISCC. 



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die 

Die 
Die 
Die 
Die 
Die 
Die 



epublikanische demokratisdie Staatsordnung, denn eine 
Demokratie kann audi monardiisdi sein. 

E^inige Bundesrepublik Deutsdiland, bestehend aus ver- 
sdiiedenen Freistaaten mit landeseigenen Vollmaditen. 

J^olitische und religiose Toleranz in jeder Weisc, 
selbst wenn einem des Nadibars Gebaren mififallt. 

^Jnbedingte Einhaltung der demokratisdienGrundsatze: 
FREIHEIT, QLEICHHEIT, BRUDERLICHKEIT. 

[jeschrankung der Freiheit des Handelns nur dann, wenn 
eine tatsadilidie Gefahrdung des Allgemeinwohls befteht. 

I enkung des Volkes durch Berufene mit wirklich 

ehrlidiem Friedenswillen. 

Immerwahrende Friedenspolitik, die audi dann ge* 
fuhrt wird, wenn es einem zu wohl wird. 

t\- l\lare Entscheidung fiir eine chtistliche Lebensord- 
nung, die einzig und allein Bestandigkeit hat. 

Im Wort REPUBLIK ist alles gesagt, was uns 
Deutsdien nottut. 

Das Wahlredit ist zugleidi audi Pflidit, 
Drum wahit, wahlt richtig, fehlet nicht! 



J 



Gustav SAaumann, SAriftenvertritb, Snmgart«W„ Molckestrafle 10B. Drudt: F. "3DW. Mayer EBIingen 
Zusdiriften der Interessenten an: G. Schauman n, Stuttgart, Postfach 27. 



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Sie fusst auf der Basis der vier Freiheiteru 

1) Die Freiheit der Religionsausuebung 

2) Die Rede- und Fressefreiheit 

3) Die Freiheit vor der Not 

4) Die Freiheit vor der Furcht. 

Anlacsslich der Zusunmenkunft des verstorbenen U.S.A. Praesidenten Roosevelt uid 
des englischen Premiers Churchill auf dam Ozaan wurden diese Freiheit en foiar- 
lich verkuendet und sie wurden dor Welt zur Kenntnis gebracht, Es ist dins die 
sc^enannte Atlantikchartor. 

Zu Punkt 1 waore folgendes zu sagon: Die froio Roligionsausuobttng ist fuer uns 
sclbstvorstaendlich und wird von der Partei mit ullom Nachdruck yertroten. E8 
iut »leichgueltig. ur walehe Konf^ssion es sich handolt. Wir wollen in den al- 
ten Fchlor nicht mehr v.-rf alien, fuer jedc Konfession eine aigene Partei aufzm 
chen. Mit dem -leichen Recht kann 1-nn auch der Hausbesitzer seine Partai haben 
und der Mieter des*leichen eine usw. Das Sohauspiel der Weimarer Republik wuerd 
sich wiederholen und somit ein gedeihliches Arbeiten fuer das Vaterland in Frag 
stellen, Wonn Jeder die konfessionelle Einstellung des anderon achtet, dann 1st 
auch fuor alle^Platz in der Partei, die eines *uten Lilians sind. 
KameradenI Nun- e in Wort an diejenige, welche (Sott fuer das Unglueck, das ueber t 
hereingebrochen ist, v era ntwort lich machen. Der Schoepfer hat dan Menschen -esc. 
fen rrit einem Hirn, urn sich salbst zu regieren. Der Krieg war soir.it ka in Oswalt. 
Gottos, sondern or wurde aus nicest von 3 hrgeizigen und wahnsinnigen Politikern ; 
die wir dafuer zur Reehenschuft zu ziehon haben. Ich will dan.it nicht etwa den 
einen oler andersn zum Besuch ier Kirche veranlassen, dass ist nicht meine Aufg> 
be, dafuer ist lie Oeistlichkeit da. Die Partei schuetzt nur die Kirche, daciit 
nicht oinige Weltverbesserer otwa hingehan und nit dem Abbruch der Kanzel ihr 
'Jerk be-innen , ... 

Zu Punkt' 2 betreffs Rede- und Fressefreiheit, nehnen wir eino tolerant e Stellu:. 
ein. Jecer Buerger kann sagen und schroiben, was er fuer lie Mitwelt als °ut bei 
det. Einen Gewissonszwang auszuueben, lehnen wir freie Menschen als unwuerdig a 
Punkt 3 will die Freiheit vor ler Not. Das ist oino soziale Angelegenheit. Jede- 
Mensch soil auf diesjr Welt scin Auskoranen haben, daciit er anstaenii- leben und 
fuer die Familie sorgen kann, oler abar ?ine Faailie zu gruenden lmstonde ist. v 
ruaberhinaus soil er teilnaben koennen an Eulturlaben, sonst wuerde er Ja dahln ■ 
vegetieren wie ein Stuack Vieh. Unsero lartei ist fcrtschrittlich und kaampft £ 
eine Besserstdlun- aller Menschen und nicht fuer die Beibehaltun^ mittslalterx 
cher Zustaen-^.e. 

Wir kcraman nun zu Punkt 4, lie Freiheit vor ier Furcht I 3s darf nicht wjoder vox 
koicmen, dass eine Dikt'tur dan Menschen in einen ewigen Angstzustand versatzt t 
Wir Deutsche habon os an cigenen Laibo verspruert und sind reichlich bed lent vor 
diesen Se*nungen. Unsere Partei sichert jedein Buerger seine persoenliche PreineD 
und lehnt den Tarror als unsittlich ab. 



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^ fordert die Inbetriebsetzung eurer S-Bahn! 

Uber cine Woche haben wir in Berlin keine geregelten Verkehrsverhaltnisse. 

Nur unter groBen Schwierigkeiten kommen die Arbeiter und Angcslellten zu ihrer Arbeitsstelle. 

Aber nicht nur das! Sehr vicle Berliner wollen sich nach harter Arbeits woche erholen und ihren 
Sport treiben. 

Schon am letzten Sonntag war das vielen nicht vergonnt. 

Das Pfingstfest stent jetzt vor der Tiir! 

Alt und jung freut sich, um in der erwachenden Natur an diesen Feiertagen ihren Sport pflegen 
und Erholung suchen zu kbnnen. 

Wer nimmt eudi die Freude und Erholung? 

ie UGO und ihre Hintermanner, 

die durch Sabotage- und Terrorakte verhindern, daB in den Westsektoren der Eisenbahnbetrieb 
ordnungsgemaB durchgefuhrt wird, behaupten, sich fiir wirtschaflliche Belange der Eisenbahner 
einzusctzen. 

Die Generaldirektion der Reichsbahn hat bereits bei der letzten Lohnzahlung den Eisen- 
bahnern einen Betrag in Westwahrung ausgezahlt. Daruber hinaus hat sie angeordnet, daB am 
1. Juni die Fracht- und Fahrpreise in den Westsektoren in Westmark zu zahlen sind, um die 
Moglichkeit zu schaffen, den Eisenbahnern GO % ihrer Lohne und Gehalter durch die Reichs- 
bahndirektion Berlin in Westmark auszuzahlen. Damit erhalt jeder Eisenbahner einen ebenso 
hohen Westmarkbetrag ausgehiindigt, wie ihn der im Ostsektor arbeitende und in den West- 
sektoren wohnende Berliner durch den Westmagistrat umgetauscht erhalt. 

Verkehrssabotage liegt also k em Grund vor! 

Trotzdem verhindern die UGO-Kommissare und ihre auslandischen Hintermanner die Wieder- 
inbetriebnahme der S-Bahn. 

B r a c ht , der UGO-Eisenbahner-Kommissar, erklarle in einer Versammlung wortlich: 

,,Es handelt sich nicht mehr um eine Ahtion, bei der es allein um die Westmarkzahlung geht, 
sondern darum, Berlin ein zweites Mai zu erobern." 

Da habt ihr es, Berliner! 

Es handelt sich um einen UGO-Putsch und um keinen Strcik. Es ist ein politisches Abenteuer 
von antinationalen Kraften auf Kosten der Berliner Bevolkerung. Bracht und Kumpanei haben 
Angst, daB die Pariser Konferenz der vier Aufienminister Beschlusse faBt, die unserem Volk 
Frieden und Ruhe bringen und dem Treiben der Kriegshetzer und Unruhestifter einen Riegel 
vorschieben. 

Berliner Manner, Frauen und Jugendliche ! 

Wie lange soil dieser chaotische Verkehrszustand in Westberlin bestehen? 

Verlangt von den Berliner Verwaltungsstellen, daB die westberliner Polizei die Eisenbahner nicht 
weiter daran hindert, im Interesse der Berliner Bevolkerung den S-Bahnbetrieb in Gang zu 
setzen. Ihr wollt als Steuerzahler die westberliner Polizei nicht dafiir finanzieren, daB sie Sabo- 
teure und Terroristen unterstiitzt, anstatt fiir Ruhe, Ordnung und Gesetzlichkeit zu sorgen. 
Fordert, daB ihr wieder die Moglichkeit erhaltet, mit eurer bewahrten ~-Bahn die Arbeits- 
stelle aufzusuchen. 

Fordert, daB ihr in den Ffingstfeiertagen eure Garten, Sport- und Erholungsstatten zum 
Zweeke der Ruhe und Erholung, die ihr so dringend benotigt, aufsuche- konnt. 

Schlul; mil dem Chaos in West-Berlin! 

Freier Deutscher Gewerkschaftsbund 
Grofj-Berlin 

Industriegewerkschaft Eisenbahn 
Der Yorsland 



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PAMPHL3T 






Transl'.: BO 



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BEBLINERS, 

demand for re-operating of your S-Bahnl 

Since more than a week there is no orderly transportation in Berlin 

WorkerB and employees will reach their offices and factories only with 
the greatest difficulties 

But that' s not alll A great many B e rliners want recreation after a hard 
week of working and want to go sporting. This was already impossible for 
many of them last Sunday already. 

Now Whitsuntide is comingl 

Old and young are looking forward to the holidays for enjoying sport and 
recreation outdoors in the awakening nature 

Who is preventing joy and recreation? 

UGO and their wire-pullers in the background, 

who are preventing by sabotage and terror acts that operating of railway 
in the western sectors is carried thru regularly, and who maintain that 
they are taking care of the economic demands of the railway employees. 

The General Directorate of the Railway has already paid an amount in 
western currency to the railway employees at the previous wage payday. 
Above that it has ordered that off 1 June freight and passage fees will 
have to be paid in westmarks in the western sectors, to enable a 60 f> 
payment in westmark currency of wages and salaries by Hallway Directorate 
Borlin. Thus each railway employee will receive the same percentage of 
westmark currency as the residents of the western sectors who are working 
in the east sector will receive as exchange by the western Maeistrat. 

Therefore, there is no reason for sabotage against transportation! 

nevertheless, UGO functionaries and their foreign wire-pullers in the 
background are preventing re-operating of S-Bahn. 

BHACHT, UGO comissioner for railway employees declared at a meeting: 

"This is no more an action solely concerning payment in westmark, 
but it is conquering Berlin for a s econd time. 11 , 



There you are, Berliner si 



(pi. t. o.) 



- 3 - 
(Pamphlet on 
Re-operating of S-Bahn 
cant ' d) 

This is an UGO plot and no strikel It is a political adventure of anti- 
national powers the coats of which will have to he paid "by the Berlin 
population. Bracht and company are afraid that the Paris Conference of 
the 4 Foreign M nisters will come to decisions which will hring peace 
and order for our people, and will stop the activities of the war-mongers 
and agitators. 

Berlin Men, women and juvenilesl 

How long will this chaotic state of traffic he continued in western Berlin? 

Demand of the Berlin administrative offices that western Berlin police 
will no longer prevent railway employees to start S-Bahn operating again 
in the interest of the Berlin population. You, as payers of taxes, will 
no longer finance western B rlin police for assisting in sahotage and 
terror acts instead of providing for peace, order and legal conditions. 

Demand to "be ahle again to get to your forking places "by 3-Bahn. 

Demand that you will he able to go to your gardens, your sporting and 
recreation during the holidays to get the urgently needed rest and re- 
creation. 




the chaos in western BerlinI 



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GR2AT3B B78SLIB 

Industrial Trade Union Hallway 

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m2i S l r l b n I Hp! e ^^HK SichtS -. der DoIlarsack e, auf denen sie sitzen, die Herren- 
STSS^ V^ySS 5 "^ Unddie ^auben, mit ihren Dollar, £?£, 
2L5S! T *■ J i " s 5* n * J"" 1 Menschenwurda kaufen xu kttnnen. arfullt <2 
deutsche Jugend mit grofiem Zorn. "™^ «nuut <n« 

J2? torte *ri t *JJ*e deutsche Jugend erklart diesen Herren, die an ihren Borsen 
mcht nur nut Getreide und Stahl, sondern mit Bl.it spekulieren Safl inre 
Sr S ( ? al m !f t aufgehen wird - Die Kriegsflammen, die sie auf unsere 
£S n^?K 3Ch > n W ° Uen ' Werden sie "d*** verbrennen. Wir jungen Deutschen 
t Ft .1 ^ bereit uns zu verkaufen, und werden weder (fa sie klmpfen *!h 

.«^ e i an f Ste °" enba J un g des amerikanischen Imperialismus beweist senau 

wfJT 1 " 3 ? P rotesti ^ en w ir gegen den geplanten Mii3braueh der deutschen 
Jugend vor der gegenwartig tagenden Vollversammlung der Verelntea Nationen 
Wir alle fordern die Einheit Deutschlands, einen gerechten Frieden und den 
Abzug der Besatzungstruppen. Die Kriegsplane der USA-Generale und -Bankiers 
■chfarfen uns em, immer mehr Kampfer fur den Frieden zu gewinnen unci n cht 
nachzulassen, bis auch die letzten Kriegstreiber verschwunden und ihre deutschen 
Handlanger in Bonn und Hannover zur Rechenschaft gezogen sind 
Deutsche Jugend, vereinige dich! 

U«£ ZutanS 1 eiD einheitliche * Deutschland, fttr den Frieden und ein € gliick- 



Zentralrat der Freien Deutschen Jugend 



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Translation of 
Propaganda leaflet 
(found by Police patrol 
in Meukoelln) . 



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"HIRE TIE BEST SONS 07 HESSE" 



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From the editorial of "New York Daily 'Runs", 
New York, Monday 15 August 19U9 



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"I just read something about the people of Hesse", our friend Shamus 
O'Snide informed us one night while we were drinking whisky at our 
favorite bar. During the conversation he cleaned his teeth with a 
golden tooth-pick, which, he pretended, he inherited from his ancestors. 

"About the Hes3es?" "Yes", he said, "you know, the German troops which 
the British used to fight the 'American revolutions. Their princes, lords, 
counts, peers and however these gentlemen were called, used to sell them 
en masse to anyone requiring their services. As long as their masters were 
well-paid and their soldiers well-treated, they were good fighters. They 
did not worry on which side they fought. They fought in return for pay 
and often turned the battles into hell for our boys". 

"Do you have anything specific in mind?" 

"To be quite frank, yes", O'Snide replied. "I did not only read about the 
'.iesses, I also read about the plans of the United States to arm Western 
Europe" . 

"You know, there is a plan to send a thousand million dollars worth of 
American weapons, except atom weapons, to countries like England, France, 
Belgium, Netherlands, Norway, Italy...." 

"All this, of course, is rather general". "But, what our people really 
hope and think they can do is, to get some Bosses, namely, Hesses hired 
and paid by us as soldiers who are to fight for us in Europe if some day 
we should be involved in a conflict with Stalin". "Well", LIr. O'Snide 
continued, still fumbling with his golden tooth-pick, "what, however, 
I do not understand is why we should not get first class soldiers in- 
stead of second or third class, if we are out for them anyway". 

"And who do you think would be the best soldiers?" - "Of course, nobody 
else but the successors of those same ilesses who meant a lot of trouble 
to us during the years 1776 thru 1731. As a matter of fact, I mean the 
■Germans in ./est Germany". 

"After all that is being told, the war spirit of these babies after world 
war No. 2 is unbroken, llany of them still would like to fight, the same 

p.t.o. 



Cover-) 









- 3 - 



masters of the post-war-period because they are sitting on bags full of 
dollars and are devote to the illusion that by their dollars they nay 
even buy blood, brains and human dignity. 

The progressive German youth declares these gentlemen who at their ex- 
changes not only are speculating in grain and steel but also in blood, 
that this time their account will not square. The war they want to bring 
to bear against us will annihilate themselves. He, the young Germans, 
are not prepared to sell ourselves and we shall neither fight nor die 
for them. This warning is also addressed to that handful of Germans at 
Bonn viho volunteered to be the canvassers for this new war but who pre- 
ferred to camouflage themselves as "Federal President", "Federal Chancellor", 
or the like. 

This most recent revelation of American imperialism proves the same a3 the 
canvassing for the French Foreign Legion in its fight against the peoples 
of Vietiiam and the American soldier troops in the fight against the people 
of Greece that the presence of the .i'estern Occupation Armies represents 
a grave danger for peace. Therefore, every boy who loves his life, every 
girl who is unwilling to become a victim of atomic or bacteriological war, 
every young man rfho likes his job. and a happy family life, will resolutely 
oppose all plans of the warmongers. 

We are protesting in common before the presently meeting plenary assembly 
of the United Nations against the planned abuse of German youth. He all 
demand Germany's unity, a fair peace and withdrawal of the Occupation troops. 
The war plans of the US-Generals and US-bankers are a warning to us to try 
and win more and more fighters for peace and not to relax in our efforts 
until even the last warmonger has disappeared and their German servants 
at Bonn and Hanover have been called to account. 

GERMAN YOUTH, UIIETS I 
GO AHEAD FOH A UNITED GERMANY, FOR PEACE AND A HAPPY FUTURE I 



CENTRAL COUNCIL OF FREE GERMAN YOUTH 



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FORMATIONEN 

des Verteidigungskomitees im Demontagestop-Prozeft 



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Varsitzender : Kurt Hartmami, MdL. Hannover, RoscnstiaPe T lelcfon 202 ?9 
ni;miiiiii«iin»imraiii!iimiii!i!Hiimi!iiiiiimiiiiiiii'miiiiiii!ii!iiiii (imMiiiiramniiiiiimniiMiimiiiiiiniiimuiiiiiiiiiiiiiumiimniimiiim.'iiiiii iMUMINiuill 



2 1877 Postsduck-Konto: Hannover 6429 



!UtlllllUIllHlnwlli!u«ni'!iiii{:!!t!: i :vf'iiiiUi!Nm.:..;:iiiii!iii!lllim«:!!iii[i!iiiili!n!ni'fil!i™HJ» 



Das Reeht ist auf unserer Seite! 



V.IV 






Weun diese Informatloneu des Verteidigungskomitees in Hire Hiinde gelaugen, 
dann stehen die Angeklag:en im Dcmontagestop-ProzeB vor dem britisciien Richter 
cies Obergerlchts dcr Hohen Kommisslon. um die Bclange des deutschen Volkes /.u 
vertcldlgen. 

Millinncn Menschen habeu gesen diesen ProzeB protestUrt und seine Nie :il»- 

gung gefordcrt. Trolzdem hat die brit.sche Militar-Regieniug. die sonst s„ . >flen 
".Vert auf die Befragung der fiffentlichen Meinung lcgt, den Auflrag zur gericht- 
lieben Anklageerhebung nicht zuriiekgezogen. 

Die Anklage steht auf schwachen FUBen, das hat die Verhandluug vor dem S-&- 
deren MilitSrgcricht am 2*. 25. Januar berelts ergeben. Die Militar-Reglerungsver- 
ordnung Nr. 1 mufite fallen gelossen werden. Die Anklage gegen den Verlagileiter 
Paul Miiller als Person wurde zuruck'jenmnmen. Die Zecgen des Staatsanwalts • 
konnten dem Kreuzverhor nicht standhalten. 

Vor der jetzt stattfindenden- Verhandlung des ObergcrichU werden die Zeugen 
der Angekiaeten zu Wort lommen, Neben den Sachverstandigen und neben 
Vertretern der Bevoikerung vcn Watenstedt - Salzgitter wird auch <ter Vorsitzende 
des Verte digungskamitces, Landtagsal geordnetcr Karl Hartmann, vor Gericht er- 
scheir.en. Durch selnen Mund wird das Gericht vernehmen, we die BevSlkcrung 
iiber die Anklage gegen die acht Patrioten, uber die angebllcJie Gefahrdung des 
Ansehens der britischen Militiir-Regierung denkt. 

Der Kronzerge des Staatsanwalts, der stellvertretende Landkommissar In Rraun- 
schwe'g Oberst D lion, mnBte in der ersten Verhandlung zugeten, daB er s'Ui Ober 
die Gefahrdung des Ansehens und der Slcherhelt der AUiierten Strelkrafte duroh 
englische Zeitungen unterrichten UeB. 

Herr Hartmann wird dem Ger'cht Gelegenheit geben, slch durch Einslchtuahme 
In die Zuschrlf'en an das Verteldigun?skomItee selbst davon zu Oberzeugen, daB d!» 
fleutsche Bevoikerung der g'e'chen Meinnng 1st, wie die AngeUagten. Pot* deu 
I.-I-" T!,3li-ccr:T..eien Kir! Harrmnn rvird das Zeugnis von Mi!lio*;n 
her vorgetragtn werden, an dem das Obergerich* der Hohen KommlsHloB 
tlos vnrbetgehen kann. » , 

„ « stellten die Fordernraj: 

SchlnB mlt der Demontagel 

Pressefreiheit fi"r die demokratiscne Presset 

Immunltat gewahlter Abge«rdneter auch vor Allitorten Gerlefcten! 

Deutsohes Recht fiir Deutsche! 

Fr-ihcit for die angektrg'en Patrtoten von Hannover! 

Freibcit and Cnabhfinglgkelt fttr das deutsche Volkl 

„Sie konnen sidi nicht verteidigeii, 
wie Sie wollen!" 

Demonlagesfop-ProzeB wurde auf dea 6. Mfirz verlagl 

Hannover (Elg. Ber.) Im vollbesetzten groBen. Schwurgerlchtssaal des Landgerichts 
Hannover fand am Montag vormittags- 10 Uh , der drilte Termin Im Drmontagestop-Pro- 
zeB vor dem britischen Obergerlcht statt, Schon zu Beginn der Verhandlung kam znr 
Sprache, daB der brilische Vcrtedlger Ralph Millner nicht erschtinen konnte. .,Es hat 
den Anschcin', so erklarte der Angeklagte Slertzenbach. „alsob die Anklagebehorde daran 
intcressiert ist. JaB Mr. Millner vor diesem Gericht nicht erschelnt. Der Herr PrSsident 
hatte den 7. Miirz vorgeschlagen und nach Vereinbarung mlt den Vertcidigern hatte man 
sich auf den 6. Marz vorhercitct, trotzdem wurde auf Veranlassung dcr Anklagebehorde 
der heutige Termin bestimmt." ^ 

Schon vorher war es zu Zwischentallen ge- Sowohl Slertzenbach als auch Oppermann. die 
Ikommen. Der Gerichtsprasident verhinderte beido uurch den britwchen Anwalt Ralph 
'alle Versuche dor Angeklagten, ihre Inter- Millner verteidigt werden, erklar .en sich mit 
leabnn wuhrzunehmen dur.:h udiarie Zurecht- dem neuen Termin nicht einverstanden, da 
Iwpisun^n und W..r!entzug Werner Stcrtzen- ]etzt schon feststehe, dafi Mr. Millner nltnl 
■lach prolestie.te dage<?eh daB ohne die Zu- erscheinen kann. AuCerdem beklagte sich 
itimmung und nhne Befrn^jn der betcilistcn Slertzenbach uber die schwerfallige Arbeits- 
llingeklagten Uber aen ^eitpunkt des nach- erklurle er, „ist uns erst am 21. bzw. 22. Te- 
sten v ii ndlun /crhandelt wird. bruar zugestellt worden, wahrertd sie bercits 

ftlch Dcbatte zog sich das am 14. Februar ausgefteilt wurde. ich mochte 

?er>ht zuriidf. "am nach dieser Pause mil- bitten, uns schnellstens iiber^ das Ergebnis 

. , riie Mi<,-h ip v momng aui zu unterrichten, damit wir nicht erst k< " 

lUn, ormitt»-s III LFhr vwtagl sei /. •'• i J ■' Besinn j^u.r-:.cht werden.- 



Als der AngekUiga Oppermann daiauf hin- 
wies, daB die bisherigen Verhandlunst-n vor 
dem Lanogerieht gezeigt hatten, ,vle kompli- 
ziert der ganze Fall sei. erklarte Richter 
BainbridRc: ..Nach melner Ansicht ist de» 
FaU'ganz klar und die Kntscheidung kann 
dem Gericht kelne grofie Sehwiiriukclten 
hereiten." 

Am SchluB der Veihandiung eiteiite d?r 
Richter dem Angeklagten Hollander eine Ver- 
warnung auf VorschuB, nachdem er ihm an- 
geboten hatte, einen Verteidiger durch das. 
Ceiicht zu stellon 

Unter emporten ZwischenruXen aus dem 
Zuhdreiraum erklarte der Geriehtsprasidiait: 
„Wenn Sie sich entsehlossen haben, Ihre 
Verte.digung selbst durchzufiihren. dana 
miissen Sie nicht glauben, daB Sie sich ver- 
teidigen kBncen, wie Sie es wollen." 

„Ich werde m'cb* verteid'gen", so erklarte 
August Hollander, „wte es dem Interesse der 
Saobe entspricht." 



Die ganzltdie VernichJung 

der ehemal'een RelcHKwerk^a.* Wa- 
. tenstedt-SaUgitter warist icb sur 
natlonalen Katastrophe aus. Am 38. 
Februar erhielt die NledersachsisHio 
Staatsreglernng den endgiUligen De- 
montagebefehl, wonaeh rund 90 Pro- 
zent der Hochbauwerke des g.sam- 
ten HOttenberelches etnschl'eBHch 
aller Fnndamente serst«rt werden 
sollen. Der NledersS-hslsche Wlrt- 
sehaftsmintster Dr. FHcke lehnt iede 
Mitwlrkung und Mltverantwortunif 

ab. 

Die Arbeiter der Relchswerke 
grelfen sur Selbsthltfe und verhin- 
dern die Sprengnng der Werksan- 
lacen. 

Die Fraktion der KPD beantragt 
belm Landtag einen „Tag des Natlo- 
nalen Notstandes" auszurnfen. Wei- 
ter soli eine auBerordentliche Land- 
tagssltznng In Watenstedt-Sil--?tter 
stattrinden. In der eine Resrlerungs- 
erklSrung entgegcngenommeTi wird. 
Die 8taatsreeieruni» soil bea'.iftragt 
werden, Jede Verantwortung und 
Jede Hllfe bei der Demontage abzn- 
lehnen. 
Die Anirek'-^gten Im D.e - nont?g-st"0- 
ProzeB hatten Recht. Die Demon'age 
war und Ist zu verhjndern. 

Die Arbeiter von Watenstcdt-Satz- 
gitter kSmpfenl 

D!e Ari*>:I<!s»K'en im Demnnta^e- 
utop-PrnzeB stehen vor den britischen 
RichternI 

Und was tust D u In dies em 
natlonalen Wlderstands- 
k a m p f ? 

Relbe nifh eln la die Vertel- 
dlgungsfrotlt ge^en Demontage und 
Presseknebelung! 

Fiir die Achtung und Handh^bung 
des deutschen Rccbtes, fur Arbeit 
mid Itrot. iur .ten FricUcn! 



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Dei Woitlaut 

DREIMAcfcfe 
KONFERENZ 
IN POTSDAM 



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SOZIALE ARBEIT 
HEUTE 









Berichte und Empfehlungen der \- 
CILDE SOZIALE ARBEIT 
zur Ftirsorge und Rentenreform 



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HERAUSGEGEBEN VOM 

INSTITUT 

ZUR FORDERUNG OFFENTLICHER ANGELEGENHEITEN 

FRANKFURT AM MAIN 





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Feigheit 



Ansprache des amerikanischen Hochkommissars 

fiir Deutschland, John J. McCloy, am 21. Januar 1952 

in der Universitat Freiburg 



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BANGE MACHEN 
GILTNICHT 

Eine Darstellung des amerikanisch- 
sowjetischen Krafteverhaltnisses 

von 

FRANZ BORKENAU 



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HERAUSGEBER »DIE NEUE ZEITUNG« MUNCHEN 



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Herausgeber: Toni Pippon • Mitarbeiter: Stefan Andres • Kasimir Edschmid 
Herbert Eulenberg • Adolf Grimme • Friedel Homke - Willy Klutentreter 
Hans Leip • Rudolf Pechel • Reinhold Schneider ■ Frank Thiefi • Friedrich 

Warncke « Josef Winckler • Bruno E. Werner 

Zeichnungen: Mirko Szewczuk • L. Crispin • E. M. Lang (Suddeutsche Zeitung) 

Graphische Gestaltung: F. Bliimel 



Alle Rechte vorbehalten • Copyright 1952 by Butzon & Bercker GmbH. Kevelaer 
Herstellung: Graphische Anstalt des Verlages Butzon Sc Bercker - Kevelaer 



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wirtschaf tliche Zukunft 
gehort Baden! 



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Druck: Rombach & Co., a m. b. H., Freiburj L ». 



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Memorandum 

sur la menace a la paix provoquee par la 
politique d'armement en Allemagne occidentale 



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(over) 




l'O.T.A.N. bien que ces troupes ne soient pas en Allemagne occidentale, mais 
luttent en Algerie contre l'Armee de Liberation algerienne. Le gouvernement 
ouest-allemand ne fait rien pour empecher le recrutement de jeunes Allemands 
au service de la Legion etrangere francaise. Selon les journaux ouest-allemands, 
il y a chaque semaine toute une compagnie composee d' Allemands de la Legion 
etrangere francaise qui se rend des deux camps de stage de Strasbourg et de 
Metz a Marseille pour s'embarquer ensuite pour PAfrique de Nord. 

Tous ces faits prouvent de facon irrefutable que les cercles dirigeants de la 
Republique federale ouest-allemande sont des supporters actifs du colonialisme 
et des ennemis du mouvement de liberation national des peuples. 

Le gouvernement de la Republique democratique allemande, sachant son aspi- 
ration a une paix durable en Europe, soutenue par la majorite croissante de 
l'ensemble du peuple allemand, tient a souligner avec toute energie le caractere 
dangereux de la politique poursuivie par le gouvernement de la Republique 
federale d' Allemagne occidentale. Les faits enumeres dans le present memoran- 
dum prouvent que 1' Allemagne occidentale prepare fievreusement une nouvelle 
guerre. Dans la poursuite de ce but on y edifie une armee degression et y jette 
la base aux aventures degression sanglantes, au moyen de la propagande de 
revanche, du chauvinisme et de la guerre psychologique. En vue de realiser ces 
plans le gouvernement federal a fait entrer en jeu tous ses moyens pour em- 
pecher une detente de l'atmosphere internationale. 

Le gouvernement de la Republique democratique allemande invite les gouverne- 
ments et les peuples du monde a s'opposer energiquement a cette evolution. 
L'interet de la paix et de la coexistence pacifique des peuples exige imperieuse- 
ment des demarches severes contre ce danger menacant. Le gouvernement de la 
Republique democratique allemande exprime l'attente que ce memorandum 
contribuera a attirer l'attention des gouvernements et des peuples du monde sur 
la gravite de la situation en Europe et a les unir dans la lutte contre ce danger. 



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Ag 200 58 DDR 










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Murderers at Large 
in West Germany 



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Ag 20058 DDK. Drudt (140) Neues Deutschland, Berlin 



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DR. GERHARD SCHRODER 
Bundesminister des Auswartigen 



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Deutsdiland, 

Europa 

und die freie Welt 



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Bundesminister des Auswartigen 
DR. GERHARD SCHRODER 



Deutschland, 

Europa 

und die freie Welt 



Sonderdruck aus dem BULLETIN 

des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung 

Nr. 104/1962 






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HAUPTAUSSCHUSS 

UND WESTBERLINER 
ZENTRALAUSSCHUSS 

FUR 
VOLKSBEFRAGUNG 



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GEGEN 

DAS 
WIEDERERSTEHEN 

DES 
DEUTSCHEN 

MILITARISMUS 



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Tiergarfen; Herbert Tiirkhe:mer, Berlin-Steglilz; Max Papke, Bsrlin-Schoneberg; 
Ignatz Pilarczyk, Berlin SW 61 ; Berta Hahn, Berlin-Charlottenburg; Gerda Gen- 
schow, Berlin-Slegl.tz; Dr. Heini Pulvermacher, Berlin-Charlollenburg; Ernst 
Dopke, Berlin-Charlollenburg; Siegfried Bremm, Berlin-Charlottenburg; Friedrich 
W. Neumann, Berlin-Lichtenrade; Franz WUstefeld, Berlin-Kreuzberg; Dr. Mal- 
kowskl, Berlin-W.lmersdorf; Anita Neumann-Fromsdorl, Berlin-Lichtenrade ; Karl 
Braun, Berlin-Siemensstadl; Gerhard Zialkowski, Berlin-Halensee; Karl Sleinbach, 
Berlin-Spandau; Else Bongers, Berlin-Wilmersdorf; Gerd Klatzedc, Berlin-Tegel; 
Kurt Rejall, Berlin-Tempelhol; Karl-Heinz Schultz, Berlin-Tempelhof; Eduard Bunk*, 
Berlin-Tempelhof; Heinz Budiin, Berlin-Neukolln; Fritz Barwinkel, Berlin-Neu- 
kolln; Renate Kranz, Berlin-Charlottenburg. 




Karausgeber i Hauptaussdiufl fur Volksbefrogong 







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